Der Wald von Arenberg hatte es in dieser 123. Austragung in sich. Van der Poel gleich 2 Mal Probleme mit seinem Rennrad. Der Weltmeister Tadej Pogacar hatte im Rennen gleich 3 Mal Reifenschaden. Der strahlende Sieger Wout van Aert auch 2 Mal mit Reifenschaden. Woran lag dies ?

Foto: Wout Van Aert, Belgien, Sieger der 123. Ausgabe von Paris-Roubaix Haute France 2026

Es ist eine Vermutung, dass es so viele defekte Reifen gab. Die Tublessreifen, breiter als sonst und mit 4-5 bar Druck gefüllt erlauben keinen harten Aufschlag auf den hervorstehenden Pavés, sofort ist man dabei mit einem Schlag auf der Felge. Dies sind Vermutungen eines ungenannten Mechaniker einer Top Mannschaft.
Das Rennen der Herren war bis zum Schluss spannend. Jedermann dachte der Weltmeister werde noch im Finale angreifen. Er war aber nicht in der Lage, das seine lange Aufholjagd Kräfte kostete. Auch Mathieu Van der Poel musste in der Verfolgergruppe alles führen. So kam es auf der Radrennbahn von Roubaix zu einem Zweiersprint, wo Wout Van Aert seinen ersten Sieg in diesem Rennen feiern konnte.

Der Schweizer Stefan Bissegger fuhr lange mit der Spitze und war anschliessend der Verfolgergruppe und konnte aber im Sprint um Rang 3 keinen Stich mehr machen. Einen 8. Rang ist aber bemerkenswert. Johan Jacobs wurde als 60ter klassiert, Fabian Lienhard auf Platz 116 und Silvan Dillier, auch von Defekten heimgesucht, beendete auf Rang 134 dieses Rennen durch die Hölle des Nordens.

140 Fahrer wurden klassiert und ein Fahrer Alastair MacKellar aus Australien schaffte den Kontrollschluss nicht.

Vive le Vélo !
Marcel Segessemann

Paris-Roubaix Haute de France 12. April 2026



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